Lüneburg:

Die Lüneburger Fundstellen (bzw. die dazugehörige Literatur) werden nachstehend nur chronologisch sortiert.

Bronzezeit; Fund eines bronzezeitlichen Flach-, Randleisten- oder Absatzbeiles:

-Laux, F.: Die Äxte und Beile in Niedersachsen I (Flach-, Randleisten- und Absatzbeile) (= Prähistorische Bronzefunde, Abt. IX, Bd. 23, hrsg. v. Albrecht Jockenhövel u. Wolf Kubach), Stuttgart 2000:

(Mit folgendenden Fundorten aus dem Landkreis Lüneburg (S. u. Nr. S. Register ab S. 230ff.):

Adendorf, Amelinghausen, Bardowick, Barnstedt, Barskamp, Boltersen, Dehnsen, Embsen, Etzen, (Hagen?), Harmstorf, (Heinsen?), Holzen, Lüne, Lüneburg, (Marxen?), Melbeck, (Netze?), Raven, Rehlingen, Rehrhof, Rullstorf, Scharnhop, Soderstorf, Wendisch Evern und Wetzen.)

 

Präurbane Siedlungskerne Lüneburgs:

(Kalkberg, Nikolaiviertel, Saline / St. Lamberti, auch: St. Johannis / Kalandstraße)

 

Kalkberg:

-Sänger, F.-R.: Der Bau der Festung auf dem Kalkberg zu Lüneburg, in: Berichte zur Denkmalpflege 2001/1, S. 17 - 20

(Dazu: Grimoldeshagen:

Historisch: 9. Jh..

Die bis zur Billungerzeit nachgewiesenen Orte werden bei: Gehrke, D.: Archäologie und Heimatgeschichte im Landkreis Lüneburg, Husum 2000, S. 50ff. genannt.)

 

FstNr. 334 - 336: Wasserviertel St. Nikolai/Baumstraße:

"Da die Keller der Backsteingebäude in weiten Bereichen durch die älteren Siedlungsschichten bis auf den anstehenden Sand eingetieft und die ungestörten Parzellenbereiche durch die Ausgrabung nur randlich angeschnitten wurden, sind Aussagen zur Vorgängerbesiedlung des flußnahen, aber trockengrundigen und damit siedlungsgünstigen Areals kaum möglich. So beschränkt sich der Niederschlag älterer Siedlungsaktivitäten der jüngeren Steinzeit auf Flintgeräte, die Hinweise auf Begehungen während der frühen vorrömischen Eisenzeit und der jüngeren Kaiserzeit auf tupfen- und rollrädchenverzierte Scherben, allesamt Einzelfunde. In den Rahmen der völkerwanderungszeitlichen Drehscheibenkeramik dürfte ein Schalenrest datieren. Ob seit dem durch Kumpfgefäße belegten spätsächsischen Horizont mit einer kontinuierlichen Besiedlung des Geländes gerechnet werden darf, bleibt vorerst eine Hypothese. Hinweise auf eine slawische Siedlungsphase, die durch eine frühere Grabung am nahegelegenen Scharnebecker Hof nachgewiesen wurde und wohl auch durch schriftliche Quellen sowie vielleicht durch die Parzellenform zwischen Nikolaikirche und Ilmenau belegt wird, fanden sich jedoch nicht. Somit bleiben die Problembereiche des pagus vandalicus und einer späteren Ansiedlung wendischer Schifferknechte, auf die der Straßenname "Im Wendischen Dorfe" verweisen soll, weiteren Forschungen vorbehalten."

-Stark, J.: Keller, Brunnen und Kloaken - Ausgrabungen im Lüneburger Wasserviertel, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 14, 1998, S. 69 - 73, bes. S. 73.

Weitere Lit.:

-Dreger, K. / Stark, J.: Lüneburg FStNr. 334 - 336, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Niedersächsische Fundchronik 1998 (= Beiheft 2), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 1999, S. 280/281, Nr. 418

-Ring, E.: Stadtarchäologie in Lüneburg. Ein Rückblick auf eine achtjährige Tätigkeit, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 48 - 56 ((sk): Grabungen Im Wendischen Dorfe/Baumstraße. Schätze aus der Kloake, in: Lünepost v. 17.06.1998, S. 5)

-Rümelin, Hansjörg: Das Hafenviertel. Zur topographischen und sozialräumlichen Entwicklung eines Lüneburger Stadtteils (="de sulte" Nr. 8, hrsg. v. Lamschus, Christian u. Reinhardt, Uta), Lüneburg 1997; vgl. a.: Gehrke, D.: Archäologie und Heimatgeschichte im Landkreis Lüneburg, Husum 2000, S. 53, Klosterhof des Klosters Scharnebeck, glasierte Irdenware und slawische Keramik, 13./14. Jahrhundert.)

 

FstNr. 269: St. Lambertikirche:

"Für die Gründung der Kirche liegt kein Datum vor. Die früheste Nennung stammt aus dem Jahre 1269. (...) Da jedoch der Lambertikult in Mitteleuropa seinen Höhepunkt vor dem Jahre 1000 besaß, erscheint eine frühere Stiftung dieser Kirche oder eines Vorgängerbaues wahrscheinlich. (...) Wie zu erwarten war, fanden sich auf dem Grabungsareal auch Spuren einer früheren Besiedlung, die wohl nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Kirche zu sehen sind. Neben vereinzelten, nicht datierbaren Pfostengruben fand sich eine in ihrer Funktion nicht genauer zu bestimmende Siedlungsgrube, die Wandscherben frühmittelalterlicher Machart enthielt. Besondere Aufmerksamkeit fand ein bei der Anlage des Kirchenfundamentes halbseitig zerstörter Lehmofen. (...) Da die Keramik den Ofen in den Zeithorizont der Erbauung der Kirche stellt, könnte er sowohl zu einer früheren Bauhütte als auch zur unmittelbaren Vorbesiedlung des Platzes gehören." (Stark / Dreger 1999, S. 103f.)

-Stark, J. / Dreger, K.: St. Lamberti - Ausgrabung einer Hallenkirche im Lüneburger Salinenviertel, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 2/1999, S. 103 - 104; s. a.:

Lit.:

-Dreger, K. / Stark, J.: St. Lamberti in Lüneburg, in: Archäologie in Deutschland 4/1999, S. 39

-Einfeldt, Eilin / Vick, Dana: "Vor der Sülzen in St. Lamberti begraben". Die Bestattungen der St. Lamberti-Kirche: Ein Vorbericht, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2001, S. 75 – 82

Einfeldt, Eilin / Vick, Dana: Die Bestattungen der „Döring-Gruft“. St. Lambertikirche, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 77- 79

-Kühlborn, Marc: Lüneburg FStNr. 296, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Fundchronik Niedersachsen 1999 (= Beiheft 4), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 2000, S. 205, Nr. 288, Abb. 153

-Kühlborn, M.: Die Grabungskampagne 2000 in der ehemaligen Lüneburger St. Lambertikirche, in: Berichte zur Denkmalpflege 2001/1, S. 30 - 31 (mit Bibliographie)

-Kühlborn, Marc: St. Lamberti - Neues von Lüneburgs untergegangener Kirche, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2001, S. 67 - 74

-Kühlborn, M.: Lüneburg FStNr. 296, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Fundchronik Niedersachsen 2000 (= Beiheft 6), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 2001, S. 252, Nr. 301: St. Lambertikirche (Siedlungsgruben mit Keramik des 10. - 12. Jahrhunderts).

Kühlborn, Marc: St. Lamberti - Ausgrabung einer untergegangen Kirche. Forschungsgrabung 1998 - 2000, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 68 - 70

Kühlborn, Marc: Barocker Sargschmuck. St. Lambertikirche, 3 Schädel auf gekreuzten Knochen. Fragmente eines Wappens der Familie von Döring, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 74 - 76

-Kühlborn, M. / Dreger, K.: Ausgrabungen auf dem Lüneburger St. Lambertiplatz, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4/1999, S. 203/204 ((kwl): Flammendes Herz einer alten Lüneburger Liebe. Schraubtaler erzählt 364 Jahre alte Geschichte, in: LZ, Nr. 306, v. 31.12.1999, S. 11)

-Ring, E.: Archäologische Erkenntnisse zu den präurbanen Siedlungskernen Lüneburgs, in: Lüneburger Blätter 30, 1998, S. 55 - 60 ((epd): "Untergegangene" Lüneburger Kirche wird erforscht, in: Extra-Tip v. 18./19.04.1998, S. 5)

-Ring, E.: St. Lamberti. Ausgrabung einer untergegangenen Kirche in Lüneburg, in: Archäologie in Niedersachsen 2, 1999, S. 109 - 111

-Ring, E.: Lüneburg FStNr. 296, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Niedersächsische Fundchronik 1998 (= Beiheft 2), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 1999, S. 279/280, Nr. 417

-Ring, E.: St. Lamberti - Ausgrabung einer untergegangenen Kirche in Lüneburg, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 27 - 30

-Ring, Edgar / Tröller-Reimer, Andrea: Limoges - Lüneburg: Ein mittelalterlicher Emailbeschlag aus der St. Lambertikirche zu Lüneburg, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4/2001, S. 146/147

Ring, Edgar: Johannes aus Limoges. St. Lambertikirche. Emailbeschlag, Kupfer, feuervergoldet, Grubenemail (...), ca. 1215 - 1230, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 71 - 73

Ring, Edgar: St. Lambertikirche. Schraubtaler, Silberguß mit aufgelötetem Gewinde, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 80 - 81

-Stark, J. / Dreger, K.: St. Lamberti - Ausgrabung einer untergegangenen Kirche, in: Ring, E. (Hrsg.): Denkmalpflege in Lüneburg 1999, Lüneburg 1999, S. 8 - 11;

Vonend, D.: St. Lamberti - Ausgrabung einer Lüneburger Hallenkirche, aus: Aus dem Denkmal-Alltag im Land Niedersachsen, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4/1998, S. 210 - 212, bes. S. 212

-sowie 2001ff.: M. Kühlborn -seit Juli 2000 unter: www.stadtarchaeologie-lueneburg.de im Internet.

(S. a.: Gehrke, D.: Archäologie und Heimatgeschichte im Landkreis Lüneburg, Husum 2000, bes. S. 53.)

 

Allg.:

-Ring, E.: Stadtarchäologie in Lüneburg. Resümee der ersten vier Jahre, in: Lübecker Kolloqium zur Stadtarchäologie im Hanseraum I: Stand, Aufgaben und Perspektive, Lübeck 1997, S. 161 - 169

-Ring, E.: Denkmalpflege in Lüneburg, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 34 - 36

-Ring, E.: Stadtarchäologie in Lüneburg. Ein Rückblick auf eine achtjährige Tätigkeit, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 48 - 56

-Ring, E.: Bauen und Wohnen vom 13. bis 16. Jahrhundert. Ein Überblick, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e.V., Nr. 17/2001, S. 22 - 38 (= Lübecker Kolloqium zur Stadtarchäologie im Hanseraum III: Der Hausbau, hrsg. v. Gläser, Manfred, Lübeck 2001)

 

St. Johannis / Kalandstraße (= Modesthorpe), Stadtwall; später: Stadtmauer:

-(ca): Arbeiter entdecken Spuren der Stadtmauer. Findlinge Am Werder geborgen, in: LZ, Nr. 134, Pfingsten 2000, S. 7

Böttge, Carsten / Kampe, Steffen / Riemann, Rita: Das Fahrtknechthaus Hinter der Bardowicker Mauer, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2001, S. 9 - 22

Am Sande:

Kühlborn, Marc: Am Sande 11 - 12 / 13 - 15. Bauvorbereitende Untersuchungen, 1993 - 1994, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 38 - 39

(S. a.: FStNr 263 (Am Sande 13-15, Siedlungsschichten des 13./14. Jahrhunderts); FstNr. 265 (An dcn Brodbänken 3: die Kloake war in eine Grube des 13./ 14. Ja)hrhunderts eingetieft).

Vorlage der Altfunde v. d. Kalandstraßengrabung durch F. Laux in Vb..


 Kloake mit Funden des 16./17. Jahrhunderts unweit der Johanniskirche:

(mat): Uralt-Klo für Forscher eine Schatztruhe. Archäologen heben Schwindgrube bei der St. Johanniskirche aus, in: Lüneburger Landeszeitung, Nr. 133, v. 11.06.2002, S. 5;

Lievenbrück, Kai-Werner: Lüneburgs Zeitdetektive, in: Das Magazin der Landeszeitung, 3./4. August 2002, S. I.

Kühlborn, Marc: Eine Sonnen- und Monduhr aus Elfenbein. Bei der St. Johanniskirche 19, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 88 - 91

Kühlborn, Marc: Von Bauerntänzen und Bauernhochzeiten. Zwei Krüge mit bäuerlichen Motiven. Am Berge 39, Bei der St. Johanniskirche 19, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 82 - 84

 

Neuzeit:

Ausgrabung der neuzeitl. Kloake "Am Berge 39":

-Stark, J.: Ausgrabungen der Lüneburger Stadtarchäologie auf der Parzelle Am Berge 39, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 14, 1998, S. 61 - 68

-Stark, J.: Bauern tanzen ... als weren si rasen(d) ..., in: Ring, E. (Hrsg.): Denkmalpflege in Lüneburg 1999, Lüneburg 1999, S. 18 - 20

-Stark, J. / Dreger, K.: "Buren als weren sie rasen...", in: Archäologie in Deutschland 1/1999, S. 45/46

 

FStNr. 337: Salzbrückerstraße 18:

-Ring, E.: Lüneburg FStNr. 337, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Niedersächsische Fundchronik 1998 (= Beiheft 2), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 1999, S. 281, Nr. 419

-Stark, J.: Ausgrabungen der Lüneburger Stadtarchäologie auf der Parzelle Am Berge 39, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 14, 1998, S. 61 - 68

-Stark, J.: Bauern tanzen ... als weren si rasen(d) ..., in: Ring, E. (Hrsg.): Denkmalpflege in Lüneburg 1999, Lüneburg 1999, S. 18 - 20

-Stark, J. / Dreger, K.: "Buren als weren sie rasen...", in: Archäologie in Deutschland 1/1999, S. 45/46

-Stark, Joachim: Napfkacheln als Spuren einer „Caminata“. Salzbrückerstraße 18 (...) 13. Jhd., in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 31 - 33

-Stark, J.: Salzbrückerstraße 18 - eine Kloake des späten Mittelalters und der beginnenden Neuzeit mit Gefäßkacheln eines frühen Ofens, in: Archäologie und Bauforschung in Lüneburg (im Druck)

(S. a.: Neuzeit: FStNr. 268, FStNr. 271 (Auf der Rübekuhle 3).)

 

-Naturwissenschaftlich untersuchte Kloaken sind (Alt- und Neufunde):

1 St. Michaeliskloster (14. Jh. - 1410); 2 Salzbrückerstr. 18 (15./16&: Jh.); 3 Gr. Bäckerstr. 26 / Auf dem Wüstenort (Nr. 4: 16. / 17. Jh.); 4 Gr. Bäckerstr. 27 (16. / 17. Jh.); 5 Auf der Altstadt 29 (16. / 17. Jh.); 6 Baumstr. 17 (1. J. 17. Jh.) (Wiethold, Julian: So nym witten inever, muschatenblomen, paradiseskorne unde neghelken unde stod tosammende...... Der archäologische Nachweis von Gewürzen im frühneuzeitlichen Lüneburg, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2, 2000, S. 29 - 36, bes. S. 36.) - Gr. Bäckerstr. 26 (v. Dassel): Kühlborn, Marc / Oelschlägel, Carola / Ring, Edgar / Wiethold, Julian: Leben in Saus und Braus, in: Archäologie in Niedersachsen 4, 2001, S. 120 - 123.

(S. a.: Am Springintgut, FstNr. 163 (NNU 60, 1991, S. 226, Nr. 20 (Brunnen)); Vierorten, FSTNr. 161 (NNU 60, 1991, S. 226, Nr. 19).)

Andreas Büttner (Steinzeug Westerwälder Art des ausgehenden 16. Jh. Bis 1800 in Lüneburg (= Archäologie und Bauforschung in Lüneburg 3, hrsg. V. E. Ring), bes. S. 184 - 188) nennt folgende Fundorte von Kloaken bis 1992:

Grapengießerstr. 6, Grapengießerstr. 45 / Ecke Engestr., An der Münze 4-6, Große Bäckerstr. 6/7 (2x), Große Bäckerstr. 27, Finkstr., Große Bäckerstr. 22, Auf dem Wüstenort (3x), Glockenhof (3x), Koltmannstr. 2, Am Ochensmarkt 2, Waagestr. 45, Egersdorferstr. 4, Auf dem Meere 34, Auf der Altstadt 48, Kalandstr. 10-11, Lünertorstr. 4.

-Kühlborn, M.: Fayence aus Hannoversch Münden in Lüneburg, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e.V., Nr. 11/1995, S. 52 - 56

 

Auf der Altstadt 29:

-Ring, E.: "Ich will sie erlosen aus der Helle", in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 1/93, Hannover 1993, S. 3 - 4 (dazu auch: (ant): Grabungs-Team präsentiert Funde. Archäologische Schätze in alter Töpferei, in: Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Nr. 117, v. 20./21.05.1995, S. 6)

-Ring, E.: "Ich will sie erlosen aus der Helle", in: Lüneburger Monatsspiegel Jg. 29, Nr. 325, Feb. 1993, S. 20/21 (dazu auch: Habermann, B. / Mahler, F.: Arbeitskreis Stadtarchäologie tagte in Buxtehude, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 2/93, Hannover 1993, S. 78 - 80, bes. S. 79)

-Ring, E.: Maria in hortus conclusus. Ein Tonmodel des 15. Jh. aus einer Kloake in Lüneburg, in: Gläser, M. (Hrsg.): Archäologie des Mittelalters und Bauforschung im Hanseraum (Festschrift G. P. Fehring), Rostock 1993, . 493 - 496 (s. auch: "Aus Scherben Historie lesen", in: LZ v. 01.07.1994, S. 5)

-Ring, E.: "Ziegel-Renaissancestyl" - Albert von Soest oder Statius von Düren, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 10, Juni 1994, S. 11 - 18 (betr. indir. "Auf der Altstadt 29")

-Ring, E. / Mittag, L.: Zur Sonderausstellung im Johann-Friedrich-Danneil-Museum, Salzwedel: Geschichte im Verborgenen. Stadtarchäologie in Lüneburg und Salzwedel (= Salzwedeler Museen. Museumsblätter, hrsg. v. Kalmbach, U., Nr. 2), Salzwedel 1996

-Ring, E.: "Ziegel-Renaissancestyl" - Albert von Soest oder Statius von Düren, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 10, Juni 1994, S. 11 - 18

-Ring, E.: Das Töpferhaus. Ausgrabungen und bauarchäologische Untersuchungen des Töpferhauses in Lüneburg, in: Andraschko, F. M. / Lamschus, H. / Lamschus, C. / Ring, E. (Hrsg.): Ton - Steine - Scherben. Ausgegraben und erforscht in der Lüneburger Altstadt (= "De Sulte", Nr. 6. Informationen zur Geschichte der Lüneburger Saline und der Bedeutung des Salzes gestern und heute, hrsg. v. Lamschus, C. / Reinhardt, U.), Lüneburg 1996, S. 35 - 40 (s. a.: "Auf Kacheln wütet der Glaubenskrieg", in: LÜNEPOST v. 03.07.1996, S. 3)

-Ring, E. (1996a): Eine Bilderwelt für die Stube. Die Produktion von Ofenkacheln, in: Andraschko, F. M. / Lamschus, H. / Lamschus, C. / Ring, E. (Hrsg.): Ton - Steine - Scherben. Ausgegraben und erforscht in der Lüneburger Altstadt (= "De Sulte", Nr. 6. Informationen zur Geschichte der Lüneburger Saline und der Bedeutung des Salzes gestern und heute, hrsg. v. Lamschus, C. / Reinhardt, U.), Lüneburg 1996, S. 71 - 91

-Ring, E.: „Merkbilder" - Protestantische Themen auf Ofenkacheln, in: Panne, K. / Twachtmann-Schlichter, A. (Hrsg.): Ton - in Form gebracht. Terrakotten, Ofenkacheln, Kachelöfen, Geschirr, Backsteine (= Begleitpublikation zu den Ausstellungen in Celle, Lüneburg und Uelzen), Celle 1998, S. 83 - 86

-Kröll, K.: Neuzeitliche Keramik aus der Töpfereikloake "Auf der Altstadt 29", in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 57 - 58 (Lievenbrück, Kai Werner: Viel zu schade für den Keller, in: Das Magazin der Landeszeitung, v. 22./23.07.2000, S. 1)

-Kröll, K.: „... allwo das löbl.e Topffer-Handwerck ehrlich gehalten wird..." Keramikfunde aus der Kloake der frühneuzeitlichen Töpferei Auf der Altstadt 29" in Lüneburg, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2, 2000, S. 59 - 64

(S. a.: Kröll, Karola: Ornamentierte Bodenfliesen der frühen Neuzeit in Lüneburg - eine kleine Auswahl, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2001, S. 29 - 34 (Auf der Altstadt 12).)

Kröll, Karola: Auf der Altstadt 29. Baubegleitende Untersuchung und Ausgrabung 1991 - 1995, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 42 - 43

Kröll, Karola: Ein Hochzeitsteller? Auf der Altstadt 29, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 44 - 45

Kröll, Karola: Fettfänger. Auf der Altstadt 29, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 46 - 47

Kröll, Karola: Stielgrapen - DER Kochtopf der frühen Neuzeit. Auf der Altstadt 29, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 48 - 49

Kröll, Karola: Scheinbar wider die Schwerkraft. Auf der Altstadt 29. Gießkanne, Rote Irdenware, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 50 - 51

Kügler, Martin: Tonpfeifen - Leitfossil der Neuzeitarchäolgie. Auf der Altstadt 29, in: Denkmalpflege in Lüneburg 2002, S. 52 - 53

 


Allg.:

-Büttner, A..: Steinzeug Westerwälder Art, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e.V., Nr. 13/1997, S. 5 - 14

-Kühlborn, M.: „... alte Siburger Krüge mit engen Helsen und Töbings Wapen..., in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e.V., Nr. 13/1997, S. 30 - 36

-Kühlborn, M.: "Allerhand Mobilien und Haußgeräth" - Die Kooperation von Archäologie und Geschichte am Beispiel von Lüneburger Haushaltsinventaren, in: Ring, E. (Hrsg.): Denkmalpflege in Lüneburg 1999, Lüneburg 1999, S. 21 - 25

-Kühlborn, M.: Ein Papageu im blechern Bauer. Haushaltsinventare des 17. Und 18. Jahrhunderts und ihre Aussagekraft zu Hausrat und Hausstruktur, in: Archäologie und Bauforschung in Lüneburg 4, 1999, S. 73 - 108

-Kühlborn, M.: Keramik aus Portugal und Spanien in Lüneburg, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e.V., Nr. 17/2001, S. 52 - 58

-Kühlborn, M. / Küster, U.: Hans Töbing als königlich schwedischer Stallmeister in Upsala. Ein Lüneburger Familienschicksal des 17. Jahrhunderts, in: Aufrisse 14, 1998, S. 37 - 50

-Reinhardt, Uta: Vastelavend - Sülzerhöge - Kopefahrt. Fastnacht in Lüneburg vom 15. bis 17. Jahrhundert, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 72, 2000, S. 157 - 180

-Trautmann, Lutz: Die Ganzfigurenpotraits der Bürgermeister Leonhard und Heinrich Töbing. Repräsentation und Selbstverständnis ratsherrlicher Familien in Lüneburg, in: Hansische Geschichtsblätter, hrsg. v. Hansischen Geschichtsverein, 118 Jg., Köln - Weimar - Wien 2000, S. 77 - 107

 

Lüneburg-Zeltberg:

Völkerwanderungszeitlicher Friedhof / Gräberfeld im nordöstlichen Niedersachsen (Spätes 3. - 1. Hälfte 5. Jahrhundert):

-Laux, F.: Sächsische Gräberfelder zwischen Weser, Aller und Elbe. Aussagen zur Bestattungssitte und religiösem Verhalten, in: Studien zur Sachsenforschung 12, 1999, S. 143 - 171:

(S. 159 - 166: "Liste zu Abb. 1 (auf S. 145): Völkerwanderungszeitliche Friedhöfe und Gräber im nordöstlichen Niedersachsen (Spätes 3. - 1. Hälfte 5. Jahrhundert)", "B. Völkerwanderungszeitliche Friedhöfe und Gräber mit "Schalenurnen" und jüngere Formen, sämtlich nahezu ohne Beigaben"; S. 163: LG (Adendorf (U.K.); Amelinghausen (K.); Barskamp, Stadt Bleckede (U.); Barendorf (U.H.); Bleckede (U.); Boltersen, Gem. Rullstorf (U.H.); Handorf (U.); Heiligenthal, Gem. Südergellersen (U.H.); Kirchgellersen (U.K.); Lüneburg-Hasenburg (U.); Lüneburg-Oedeme (U.H.); Lüneburg-Oedeme (U.); Lüneburg-Ochtmissen (U.K.); Lüneburg-Ochtmissen (U.H.); Lüneburg-Zeltberg (U.(H.)); Mechtersen (U.(H.)), Melbeck (U.(H.)); Nahrendorf (U.(H.)); Nindorf, Stadt Bleckede (U.); Oerzen, Gem. Embsen (U.); Oldendorf (U.); Walmsburg, Stadt Bleckede (U.).

 

Lüneburg-Oedeme:

Völkerwanderungszeitlicher Friedhof / Gräberfeld im nordöstlichen Niedersachsen (Friedhof, der vom 3./4. Jahrhundert und später bis in die 1. Hälfte des 6. Jahrhunderts durchgehend belegt ist):

-S. Zeltberg (Laux).

Zusätzlich zu den Einzelfunden im Lüneburger Museum und den in den achtziger Jahren von der Bezirksarchäologieausgegrabenen etwa 90 Buckelgräbern und ca. 200 hügellosen Urnenbestattungen wurden im Jahre 2000 im Rahmen einer Nachuntersuchung 3 weitere Buckelgräber und 8 Urnenbestattungen, sowie ein Steinpflaster aus der vorrömischen Eisenzeit freigelegt. Drei der acht Bestattungen enthielten Bronzeblechbeschläge bzw. eine Fibel.

-Lehmann, Th.: Oedeme FStNr. 6, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Fundchronik Niedersachsen 2000 (= Beiheft 6), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 2001, S. 177, Nr. 231.

 

Lüneburg-Häcklingen:

Steinzeit:

-spätneolithische Siedlungsstelle bei Lüneburg-Häcklingen (Nähe Deutsch Evern), Artefakte der Federmessergruppen; gemeinsame Ausgrabung des IfD mit der Universität Hamburg (Fortführung einer Ausgrabung der AG Steinzeit, dem Vorläufer der AG Urgeschichte)

-Assendorp, J. J.: Häcklingen FStNr. 19, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg. Bez. Lü, in: Möller, J. et al. (Hrsg.): Fundchronik Niedersachsen 1996 (= Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 66(2)) 1997 (1998), S. 379

-Assendorp, J.: Auch in der Steinzeit gab's Rohstoffsorgen, in: Archäologie in Deutschland 1/1997, S. 51

-Heine, H.-W.: Grabungskalender 1995, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 15. Jg., Juni 1995, Heft 2/1995, S. 86 - 87, bes. S. 86

Dein, J. v.: Häcklingen FstNr. 19, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. et. al.: Fundchronik Niedersachsen 1997, in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 1998, Beiheft 1, Stutgart 1998, S.46/47, Nr. 55


Neolithischer Wohnplatz unweit des ebenfalls endneolithischen Fundplatzes 19:

-Dein, J. v.: Häcklingen FStNr. 27, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Fundchronik Niedersachsen 2000 (= Beiheft 6), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 2001, S. 58, Nr. 57; dazu demnächst auch: Richter, P., in den Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 2002; vgl. dazu auch: Richter, P.: Das neolithische Erdwerk von Walmstorf, Landkreis Uelzen. Studien zur Besiedlungsgeschichte der Trichterbecherkultur im südlichen Ilmenautal, mit Beiträgen von Bruno Heinemann und Dusanca Kucan (= Veröffentlichungen der Sammlungen des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover 49), Oldenburg 2002).

Vorberichte s.:

-Richter, Pascale B.: Besiedlungsspuren der jungsteinzeitlichen

Trichterbecherkultur im Uelzener Raum, in: Der Heidewanderer. Heimatbeilage der Uelzener Allgemeinen Zeitung, Uelzen, 75. Jg., Nr. 44, v. 30.10.1999, S. 177 - 179

-Richter, Pascale B.: Spuren von Jägern und Sammlern des ausgehenden Eiszeitalters. Ergebnisse einer archäologischen Ausgrabung bei Bienenbüttel im Landkreis Uelzen, in: Der Heidewanderer. Heimatbeilage der Allgemeinen Zeitung, Uelzen, 76. Jg., Nr. 32, v. 12.08.2000, S. 125 – 127.

(Weitere Literaturangaben s.: Gehrke, D.: Archäologie und Heimatgeschichte im Landkreis Lüneburg, Husum 2000, bes. S. 26, Anm. 118 auf S. 65, n. P. Richter u. J. Assendorp)

 

Grabhügel d. Endjungsteinzeit:

-Archäologische Untersuchungen an der Südtangente der Lüneburger Ostumgehung, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 2/1992, S. 70 - 73

-Dein, J. v.: Archäologische Ausgrabung eines Grabhügels in der Gemarkung Häcklingen, Stadt Lüneburg, in: Festschrift 200 Jahre Grundschule Häcklingen-Rettmer, Lüneburg 1992, S. 68 - 72

 

Burg (v. Melbeck - vgl. a.: Viningsburg - V. Evern?):

(smc): Spuren einer Burg? Luftaufnahmen von Häcklingen nähren die Spekulationen, in: LZ, Nr. 72, v. 25./26.03.2000, S. 7.

 

Lüneburg-Hasenburg:

Völkerwanderungszeitlicher Friedhof / Gräberfeld im nordöstlichen Niedersachsen (Spätes 3. - 1. Hälfte 5. Jahrhundert):

-S. Zeltberg (Laux).

 

Lüneburg-Hagen:

Bronzezeit; Fund eines bronzezeitlichen Flach-, Randleisten- oder Absatzbeiles:

Unklar:

-Laux, F.: Die Äxte und Beile in Niedersachsen I (Flach-, Randleisten- und Absatzbeile) (= Prähistorische Bronzefunde, Abt. IX, Bd. 23, hrsg. v. Albrecht Jockenhövel u. Wolf Kubach), Stuttgart 2000:

(Mit folgendenden Fundorten aus dem Landkreis Lüneburg (S. u. Nr. S. Register ab S. 230ff.):)

Adendorf, Amelinghausen, Bardowick, Barnstedt, Barskamp, Boltersen, Dehnsen, Embsen, Etzen, (Hagen?), Harmstorf, (Heinsen?), Holzen, Lüne, Lüneburg, (Marxen?), Melbeck, (Netze?), Raven, Rehlingen, Rehrhof, Rullstorf, Scharnhop, Soderstorf, Wendisch Evern und Wetzen.

 

Lüneburg-Lüne:

-S. Hagen (Laux).

Lüneburg-Ochtmissen:

FstNr. 33: Bronzezeitl. Hausgrundriß (Grabung Gebers, ca. 1994, IfD):

-Laux, F.: Vor- und frühgeschichtliche Hausgrundrisse aus dem Großraum der Lüneburger Heide. Kritische Anmerkungen zu deren Datierung, in: Die Kunde N. F. 50, 1999, S. 75 - 90

(S. 76 u. S. 80ff.: Lüneburg-Ochtmissen, Hausgrundrisse der Bronzezeit; S. 78: Mechtersen, Totenhaus aus dem Übergang von der älteren zur mittleren Bronzezeit.)

(S. a.: Ochtmissen FStNr. 44 (mittelpaläol. Feuersteinwerkzeug v. H. Scholl gefunden; insges. 56 Faustkeile); Ochtmissen, FStNr. 33 (Steingrab, bz. Hausgrundrisse, vwz. Körpergräberfeld und mittelalt. (?) Schanze).

 

Jüngere BZ / fr. VREZ:

-Laux, F.: Das Vogelgefäß vom ältereisenzeitlichen Urnenfriedhof Hamburg-Marmstorf, Fundplatz 9. Ein Beitrag zu Einflüssen aus dem östlichen Hallstattkreis auf die Jastorf-Kultur Nordostniedersachsens, in: Offa 56, 1999 (Festschrift Ole Harck), S. 305 - 322:

-S. 305ff.: Soderstorf, Jastorf-Friedhof.

Bemalte Gefäße aus dem östl. Hallstatt-Raum aus dem Landkreis Lüneburg:

-S. 315: Ochtmissen,

-S. 315: Barnstedt,

-S. 317: Deutsch Evern, Hügel 28.

 

Völkerwanderungszeitlicher Friedhof und Körper-Gräberfeld (spätes 3. - 1. Hälfte 5. Jahrhundert):

-S. Zeltberg (Laux).

 

Scheibenfibel aus Ochtmissen (LMH):

-Krüger, K.: Eine Heiligenfibel mit Zellenemail aus Ochtmissen, Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, in: Die Kunde N. F. 50, 1999, S. 129 - 204

(Vgl. a.:

Laux, F.: Kleine karolingische und ottonische Scheibenfibeln aus Bardowick, Ldkr. Lüneburg, in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 67, 1998, S. 9 - 28

Laux, F.: Eine große Scheibenfibel mit Emaileinlage und Greifendarstellung aus Bardowick, Ldkr. Lüneburg, in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 67, 1998, S. 29 - 34

Laux, F.: Zu einigen ausgewählten Funden des Hoch- und Spätmittelalters aus Bardowick, Ldkr. Lüneburg, in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 67, 1998, S. 35 - 46)

(S. a.: Gehrke, D.: Archäologie und Heimatgeschichte im Landkreis Lüneburg, Husum 2000, bes. S. 54.)

 

S. a.: Ochtmissen, FstNr. 43 (einphasige Landwehr, diente früher nicht - wie von W. Hübener angenommen - als Landwehr für Bardowick).

 

Lüneburg-Rettmer:

FstNr. 50: Jungbz. Urnen:

-Ring, Edgar: Rettmer FStNr. 50, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Fundchronik Niedersachsen 1999 (= Beiheft 4), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 2000, S. 71/72, Nr. 116, Abb. 72.

(Vgl. a.: Gehrke, D.: Archäologie und Heimatgeschichte im Landkreis Lüneburg, Husum 2000, bes. S. 54 u. S. 69, Anm. 184: Siedlung Rehrfeld, Grabung F. Krüger.)