Arbeitsgemeinschaft Urgeschichte Lüneburg
Einige Lüneburger Fundstellen

Neue Literatur zur Archäologie der Stadt Lüneburg seit 2000:

Neue Literatur zur Archäologie der Stadt Lüneburg 1999:

Präurbane Siedlungskerne Lüneburgs allg.:

  • Ring, E.:
    Archäologische Erkenntnisse zu den präurbanen Siedlungskernen Lüneburgs, in:
    Lüneburger Blätter 30, 1998, S. 55 - 60
St. Lamberti:
  • "Für die Gründung der Kirche liegt kein Datum vor. Die früheste Nennung stammt aus dem Jahre 1269. (...) Da jedoch der Lambertikult in Mitteleuropa seinen Höhepunkt vor dem Jahre 1000 besaß, erscheint eine frühere Stiftung dieser Kirche oder eines Vorgängerbaues wahrscheinlich. (...) Wie zu erwarten war, fanden sich auf dem Grabungsareal auch Spuren einer früheren Besiedlung, die wohl nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Kirche zu sehen sind. Neben vereinzelten, nicht datierbaren Pfostengruben fand sich eine in ihrer Funktion nicht genauer zu bestimmende Siedlungsgrube, die Wandscherben frühmittelalterlicher Machart enthielt. Besondere Aufmerksamkeit fand ein bei der Anlage des Kirchenfundamentes halbseitig zerstörter Lehmofen. (...) Da die Keramik den Ofen in den Zeithorizont der Erbauung der Kirche stellt, könnte er sowohl zu einer früheren Bauhütte als auch zur unmittelbaren Vorbesiedlung des Platzes gehören."
    (Stark / Dreger 1999, S. 103f.)
  • (epd): "Untergegangene" Lüneburger Kirche wird erforscht, in: Extra-Tip v. 18./19.04.1998, S. 5)
  • Ring, E.:
    St. Lamberti. Ausgrabung einer untergegangenen Kirche in Lüneburg, in: Archäologie in Niedersachsen 2, 1999, S. 109 - 111
  • Stark, J. / Dreger, K.:
    St. Lamberti - Ausgrabung einer Hallenkirche im Lüneburger Salinenviertel, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 2/1999, S. 103 - 104
  • Ring, E.:
    Lüneburg FStNr. 296, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Niedersächsische Fundchronik 1998 (= Beiheft 2), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 1999, S. 279/280, Nr. 417
  • (s. a.: Stark, J. / Dreger, K.:
    St. Lamberti - Ausgrabung einer untergegangenen Kirche, in:
    Ring, E. (Hrsg.): Denkmalpflege in Lüneburg 1999, Lüneburg 1999, S. 8 - 11;
  • Ring, E.:
    St. Lamberti - Ausgrabung einer untergegangenen Kirche in Lüneburg, in:
    Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 27 - 30;
  • Dreger, K. / Stark, J.:
    St. Lamberti in Lüneburg, in: Archäologie in Deutschland 4/1999, S. 39;
  • Ring, E.:
    Denkmalpflege in Lüneburg, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 34 - 36;
  • Ring, E.:
    Stadtarchäologie in Lüneburg. Resümee der ersten vier Jahre, in: Lübecker Kolloqium zur Stadtarchäologie im Hanseraum I: Stand, Aufgaben und Perspektive, Lübeck 1997, S. 161 - 169;
  • Ring, E.:
    Stadtarchäologie in Lüneburg. Ein Rückblick auf eine achtjährige Tätigkeit, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 48 - 56;
  • Kühlborn, M. / Dreger, K.:
    Ausgrabungen auf dem Lüneburger St. Lambertiplatz, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4/1999, S. 203/204)

St. Nikolai/Baumstraße:

  • Stark, J.:
    Keller, Brunnen und Kloaken - Ausgrabungen im Lüneburger Wasserviertel, in:
    Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 14, 1998, S. 69 - 73, bes. S. 73:
    "Da die Keller der Backsteingebäude in weiten Bereichen durch die älteren Siedlungsschichten bis auf den anstehenden Sand eingetieft und die ungestörten Parzellenbereiche durch die Ausgrabung nur randlich angeschnitten wurden, sind Aussagen zur Vorgängerbesiedlung des flußnahen, aber trockengrundigen und damit siedlungsgünstigen Areals kaum möglich.
    So beschränkt sich der Niederschlag älterer Siedlungsaktivitäten der jüngeren Steinzeit auf Flintgeräte, die Hinweise auf Begehungen während der frühen vorrömischen Eisenzeit und der jüngeren Kaiserzeit auf tupfen- und rollrädchenverzierte Scherben, allesamt Einzelfunde. In den Rahmen der völkerwanderungszeitlichen Drehscheibenkeramik dürfte ein Schalenrest datieren.
    Ob seit dem durch Kumpfgefäße belegten spätsächsischen Horizont mit einer kontinuierlichen Besiedlung des Geländes gerechnet werden darf, bleibt vorerst eine Hypothese.
    Hinweise auf eine slawische Siedlungsphase, die durch eine frühere Grabung am nahegelegenen Scharnebecker Hof nachgewiesen wurde und wohl auch durch schriftliche Quellen sowie vielleicht durch die Parzellenform zwischen Nikolaikirche und Ilmenau belegt wird, fanden sich jedoch nicht.
    Somit bleiben die Problembereiche des pagus vandalicus und einer späteren Ansiedlung wendischer Schifferknechte, auf die der Straßenname "Im Wendischen Dorfe" verweisen soll, weiteren Forschungen vorbehalten.")
  • Dreger, K. / Stark, J.:
    Lüneburg FStNr. 334 - 336, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Möller, J. (Hrsg.): Niedersächsische Fundchronik 1998 (= Beiheft 2), in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 1999, S. 280/281, Nr. 418
  • (vgl. a.: Ring, E.:
    Stadtarchäologie in Lüneburg. Ein Rückblick auf eine achtjährige Tätigkeit, in: Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 48 - 56)
    (Bauopfer in der Lüneburger Baumstraße:)
  • (sk): Grabungen Im Wendischen Dorfe/Baumstraße. Schätze aus der Kloake, in: Lünepost v. 17.06.1998, S. 5

Lüneburg - Ochtmissen:

  • (Krüger, K.:
    Eine Heiligenfibel mit Zellenemail aus Ochtmissen, Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, in: Die Kunde N. F. 50, 1999, S. 129 - 204 (mit Angabe der weiteren Literatur))

    Ausgrabungen der Lüneburger Stadtarchäologie auf der Parzelle Am Berge 39:
  • Stark, J. / Dreger, K.:
    "Buren als weren sie rasen..." (betr. Ausgrabung der neuzeitl. Kloake Am Berge 39 in Lüneburg), in: Archäologie in Deutschland 1/1999, S. 45/46;
  • Ring, E.:
    Lüneburg FStNr. 337, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in:
    Möller, J. (Hrsg.): Niedersächsische Fundchronik 1998 (= Beiheft 2), in:
    Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 1999, S. 281, Nr. 419;
  • Stark, J.:
    Ausgrabungen der Lüneburger Stadtarchäologie auf der Parzelle Am Berge 39, in:
    Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 14, 1998, S. 61 - 68
  • (s. a.: Stark, J.:
    Bauern tanzen ... als weren si rasen(d) ..., in:
    Ring, E. (Hrsg.):
    Denkmalpflege in Lüneburg 1999, Lüneburg 1999, S. 18 - 20)

Salzbrückerstraße 18:

  • Stark, J.:
    Salzbrückerstraße 18 - eine Kloake des späten Mittelalters und der beginnenden Neuzeit mit Gefäßkacheln eines frühen Ofens, in:
    Archäologie und Bauforschung in Lüneburg (im Druck)))

"Auf der Altstadt 29":

  • Kröll, K.:
    Neuzeitliche Keramik aus der Töpfereikloake "Auf der Altstadt 29", in:
    Aufrisse. Jahresheft des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 15, 1999, S. 57 - 58

Sachkulturforschung:

  • Kühlborn, M.:
    "Allerhand Mobilien und Haußgeräth" - Die Kooperation von Archäologie und Geschichte am Beispiel von Lüneburger Haushaltsinventaren, in:
    Ring, E. (Hrsg.):
    Denkmalpflege in Lüneburg 1999, Lüneburg 1999, S. 21 - 25
  • Kühlborn, M. / Küster, U.:
    Hans Töbing als königlich schwedischer Stallmeister in Upsala. Ein Lüneburger Familienschicksal des 17. Jahrhunderts, in:
    Aufrisse 14, 1998, S. 37 - 50
  • Kühlborn, M.:
    Ein Papageu im blechern Bauer. Haushaltsinventare des 17. Und 18. Jahrhunderts und ihre Aussagekraft zu Hausrat und Hausstruktur, in: Archäologie und Bauforschung in Lüneburg 4, 1999 (2000), S. 73 - 108

Stand: April 2000.
Aktualisierung jährlich oder aus gegebenem Anlaß.
Um einen möglichst umfassenden Überblick über die Literatur zur Archäologie in der Stadt Lüneburg zu erhalten, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen die von der Stadtarchäologie Lüneburg herausgegebenen Berichte zur "Denkmalpflege in Lüneburg" und zur "Archäologie und Bauforschung in Lüneburg" durchzusehen.
Ferner erscheinen regelmäßig Berichte in der Zeitschrift "Archäologie in Deutschland" (Theiss, Stuttgart) und in den "Berichten zur Denkmalpflege in Niedersachsen" bzw. in der Zeitschrift "Archäologie in Niedersachsen" (Isensee, Oldenburg; vgl. auch die "Niedersächsische Fundchronik" in den "Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte!").

D. Gehrke M.A.

Stadtarchäologie in Lüneburg:

Kloakenfunde aus den siebziger Jahren (Fundstellenauswahl): (n. Rau, G.: Altstadtfunde in Lüneburg, in: Peters, H.-G. et al. (Hrsg.): Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit in Niedersachsen, Hannover o. J., S. 30 - 35; NNU = Fundchronik in den 'Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte')

Glockenhof, Grube 1 (z. Zt. in Bearbeitung durch M. Kühlborn M.A.) Rau 34,3,III; 9,III; 34,1a,I; 2a,I; 14a,II,10

Schröderstraße Rau 34,5

Volksbank "Am Ochsenmarkt" Rau 34,1,2

Kreissparkasse, Grube 2 Rau 35,13

Grapengießerstraße 6/7 Rau 34, 3a,8a; 35,12a

Glockenhof, Grube 6 Rau 34,6,7a; 35,10a,11a,17a

Grapengießerstraße 8 Rau 35,19a

Lüner-Tor-Straße 4, Grube 2 Rau 34,1

Am Berge 35 und Rathaus Rau 34,8,6a; 35,16a,18a Weitere Funde: (1) Landkreisverwaltung; (3) Gr. Bäckerstr. 6 - 7; (5) Grapengießerstr.; (8 - 10) Rathaus; (11 - 13) Glockenhof; (16) Sparkasse

Kloakenfunde aus den achtziger Jahren:

Am Springintgut, FstNr. 163 NNU 60, 1991, S. 226, Nr. 20 (Brunnen)

Vierorten NNU 60, 1991, S. 226, Nr. 19, FstNr. 161

o. F. Rau 7, 11, 12, 13, 4a, 5a, 9a, 15a

Andreas Büttner (Steinzeug Westerwälder Art des ausgehenden 16. Jh. Bis 1800 in Lüneburg (= Archäologie und Bauforschung in Lüneburg 3, hrsg. V. E. Ring), bes. S. 184 - 188) nennt folgende Fundorte von Kloaken (bis 1992):

Grapengießerstr. 6, Grapengießerstr. 45 / Ecke Engestr., An der Münze 4-6, Große Bäckerstr. 6/7 (2x), Große Bäckerstr. 27, Finkstr., Große Bäckerstr. 22, Auf dem Wüstenort (3x), Glockenhof (3x), Koltmannstr. 2, Am Ochensmarkt 2, Waagestr. 45, Egersdorferstr. 4, Auf dem Meere 34, Auf der Altstadt 48, Kalandstr. 10-11, Lünertorstr. 4.

Aufsätze:
allgemein:

  • Krüger, F.:
    Grabgewölbe der Familie von Dassel in der Johanniskirche, in: Lüneburger Museumsblätter 11, 1925, S. 251 - 252 (Zusammenstellung d. älteren Literatur in den 'Führungsblättern... (1992), S. 67ff.)
  • Fritz, J. M.:
    Ein spätgotisches Goldkreuz aus Lüneburg, in: Lüneburger Blätter 19/20, 1969, S. 21 - 26
  • Laux, F.:
    Der Lüneburger Schweinetopf. Ein Gefäß der bürgerlichen Küche des 17. Jahrhunderts, in: Pohl-Weber, R. (Hrsg.): Aus dem Alltag der mittelalterlichen Stadt, Bremen 1982, S. 123 - 132
  • Laux, F.:
    "Bauopfer" in Bauern- und Bürgerhäusern der nördlichen Lüneburger Heide, in: Harburger Jahrbuch 18, 1993, S. 9 - 35
  • Dreger, K.:
    Naßholzkonservierung - ein Zuckerwerk, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 10, Juni 1994, S. 41 - 43
  • Ring, E.:
    Dendrochronologie - ein Kalender in Holz, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 10, Juni 1994, S. 33 - 39
  • Ring, E.:
    Seit wann, wie und warum? Aufgaben und Ziele der Stadtarchäologie in Lüneburg, in: Andraschko, F. M. / Lamschus, H. / Lamschus, C. / Ring, E. (Hrsg.): Ton - Steine - Scherben. Ausgegraben und erforscht in der Lüneburger Altstadt (= "De Sulte", Nr. 6. Informationen zur Geschichte der Lüneburger Saline und der Bedeutung des Salzes gestern und heute, hrsg. v. Lamschus, C. / Reinhardt, U.), Lüneburg 1996, S. 11 - 16
  • Ring, E. / Mittag, L.:
    Zur Sonderausstellung im Johann-Friedrich-Danneil-Museum, Salzwedel: Geschichte im Verborgenen. Stadtarchäologie in Lüneburg und Salzwedel (= Salzwedeler Museen. Museumsblätter, hrsg. v. Kalmbach, U., Nr. 2), Salzwedel 1996

zur Vorgeschichte:

Altsteinzeit:

  • Fundplatz des Neandertalers bei Ochtmissen (erstmalig erwähnt: NNU 1994, S. 196 - 198, Nr. 79: Ochtmissen FStNr. 44)
  • Thieme, H.:
    Ein faustkeilreicher Fundplatz in Ochtmissen, Stadt Lüneburg, in: Archäologie in Deutschland 3/1994, S. 47
  • Thieme, H. / Richter, P.:
    Ein neuer Fundplatz des Acheuléen mit zahlreichen Faustkeilen in Niedersachsen - Rettungsgrabungen in Ochtmissen, Stadt Lüneburg, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 14. Jg., September 1994, Heft 3/1994, S. 123 - 126
  • Thieme, H.: Nr. 59:
    Ochtmissen FstNr. 44, Gde. Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, Reg.Bez. Lü, in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 64(2), 1995, S. 219/220 (mit Nachweis weiterer Literatur)

Einzelfund der Jungsteinzeit (Altfund):

  • Brandt, K. H.: Zur Renaissance steinerner Äxte in der Jungbronzezeit des westlichen Niedersachsens, in: Wilbertz, O. M. / Simoneit, B. (Red.): Zur Bronzezeit Nordwestdeutschlands. Neue Ausgrabungen zwischen Ems und Elbe (= Die Kunde N. F. 47), Hannover 1996, S. 373 - 408 (In Scharnebeck wurde eine neolithische Axt in einem bronzezeitlichen Befund entdeckt (Brandt 1996, S. 397, Nr. 18, Museum Osnabrück, Nr. 1274), ebenso in Adendorf (Brandt 1996, S. 401, Nr. 121) und in Lüneburg selbst (Brandt 1996, S. 401, Nr. 127).)
    Artefakte der sog. Federmessergruppen; jungsteinzeitliche Siedlung bei Lüneburg-Häcklingen:
  • Assendorp, J.:
    Auch in der Steinzeit gab's Rohstoffsorgen, in: Archäologie in Deutschland 1/1997, S. 51
  • Lüneburg-Ochtmissen: zerstörtes Steingrab
    Assendorp, J. / Gebers, W.:
    Archäologie auf 500 m Autobahn: A 250 bei Lüneburg, in: Archäologie in Deutschland 1/1994, S. 47/48

    Grabhügel in Häcklingen:
  • Assendorp, J.:
    Archäologische Untersuchungen an der Südtangente der Lüneburger Ostumgehung, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 2/1992, S. 70 - 73
  • Dein, J. v.:
    Archäologische Ausgrabung eines Grabhügels in der Gemarkung Häcklingen, Stadt Lüneburg, in: Festschrift 200 Jahre Grundschule Häcklingen-Rettmer, Lüneburg 1992, S. 68 - 72

Bronzezeit:

    Lüneburg-Ochtmissen; Hausgrundrisse:>
  • Assendorp, J. / Gebers, W.:
    Archäologie auf 500 m Autobahn: A 250 bei Lüneburg, in: Archäologie in Deutschland 1/1994, S. 47/48

Mittelalter:

  • Laux, F.: Karolingische "Heiligenfibeln" aus Bardowick und Ochtmissen, Stadt Lüneburg, im Landkreis Lüneburg, in: Die Kunde N. F. 46, 1995, S. 123 - 136
  • Krüger, K.: Eine Heiligenfibel mit Zellenemail aus Ochtmissen, Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg, in: Die Kunde N. F. 50, 1999, S. 129 - 204

    zu den neuen Kloakenfunden:
  • Ring, E.:
    Die Kloakenfunde am Wüstenort, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Stadtarchäologie e.V. 8, 1992, S. 10 - 19
  • Ring, E.:
    Ein emailliertes Kelchglas aus einer Kloake in Lüneburg, in: Journal of Glass Studies 35, 1993, S. 153 - 155
  • Ring, E.:
    Stadtarchäologie in Lüneburg, in: Archäologie in Deutschland, Januar - März 1992, Heft 1, S. 52/53 (Gr. Bäckerstraße, 4 Kloaken (15. - 19. Jh.) u. Am Wüstenort)
  • Ring, E.:
    Die Kloakenfunde am Wüstenort, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 8, August 1992, S. 10 - 19 (S. 11: Karte mit 7 Fst. zwischen Gr. Bäckerstraße und Am Wüstenort (3 Kloaken, 1 Brunnen, 2 Gruben; Funde aus Grubenkloake 4 u. a. Siegburger Jacoba-Kanne aus d. 15. Jh.))
  • Ring, E.:
    Albert von Soest, ein Tonmodel und die Herstellung von Papierreliefs in Lüneburg. "Ich will sie erlosen aus der Helle", in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 1/93, Hannover 1993, S. 3 - 4 (Auf der Altstadt 29)
  • Ring, E.:
    Maria in hortus conclusus. Ein Tonmodel des 15. Jh. aus einer Kloake in Lüneburg, in: Gläser, M. (Hrsg.): Archäologie des Mittelalters und Bauforschung im Hanseraum (Festschrift G. P. Fehring), Rostock 1993, S. 493 - 496
  • Kahle, R.:
    Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Textilfunde in Lüneburg, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 10, Juni 1994, S. 19 - 28 (betr. "Große Bäckerstraße 27", "Salzbrückerstraße 18", "Auf dem Wüstenort / Karstadt")
  • Ring, E.:
    "Ziegel-Renaissancestyl" - Albert von Soest oder Statius von Düren, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 10, Juni 1994, S. 11 - 18 (u. a. "Auf der Altstadt 29")
  • Kühlborn, M.:
    Ein Glas- und Keramikensemble der frühen Neuzeit aus Lüneburg, in: Ring, E. (Hrsg.): Archäologie und Bauforschung in Lüneburg 1, Lüneburg 1995, S. 7 - 128
  • Ring, E.:
    Das Töpferhaus. Ausgrabungen und bauarchäologische Untersuchungen des Töpferhauses in Lüneburg, in: Andraschko, F. M. / Lamschus, H. / Lamschus, C. / Ring, E. (Hrsg.): Ton - Steine - Scherben. Ausgegraben und erforscht in der Lüneburger Altstadt (= "De Sulte", Nr. 6. Informationen zur Geschichte der Lüneburger Saline und der Bedeutung des Salzes gestern und heute, hrsg. v. Lamschus, C. / Reinhardt, U.), Lüneburg 1996, S. 35 - 40

    zur mittelalterlichen und neuzeitl. Archäologie u. Geschichte:
  • Ring, E.:
    Ausgrabungen auf dem Scharnebecker Klosterhof, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 9, August 1993, S. 19 - 22
  • Ring, E.:
    Bauarchäologische Untersuchungen in der "Gaststätte Maack" am Lambertiplatz, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Stadtarchäologie e.V. 11, 1995, S. 35 - 45
  • Nelson, H.:
    Die Lüneburger Stadtbefestigung, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 15. Jg., Juni 1995, Heft 2/1995, S. 62 - 65
  • Ring, E.:
    Der Ort des Jubiläums. Lüneburg um 1247 aus historischer und archäologischer Sicht, in: Lamschus, C. / Lamschus, H. / Reinhardt, U. (Hrsg.): "Alles was recht ist!" 750 Jahre Stadtrecht in Lüneburg, Lüneburg 1997, S. 193 - 199
  • Kühlborn, M.:
    Aussagemöglichkeiten der Archäologie in Hinsicht auf die Sozialstruktur der frühneuzeitlichen Stadt, in: Aufrisse. Jahreshefte des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 12, 1996, S. 37 - 41
  • Ring, E.:
    "Merkbilder" - Protestantische Themen auf Ofenkacheln, in: Panne, K. / Twachtmann-Schlichter, A. (Hrsg.): Ton - in Form gebracht. Terrakotten, Ofenkacheln, Kachelöfen, Geschirr, Backsteine (= Begleitpublikation zu den Ausstellungen in Celle, Lüneburg und Uelzen), Celle 1998, S. 83 - 86

Pressespiegel zur Archäologie in der Stadt Lüneburg (Auswahl):

zur Vorgeschichte:

  • Heine, H.-W.:
    Grabungskalender 1995, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 15. Jg., Juni 1995, Heft 2/1995, S. 86 - 87, bes. S. 86: "Häcklingen, Stadt Lüneburg, Ldkr. Lüneburg. Forschungsgrabung. Spätneolithische Siedlungsstelle. Juli bis August (Archäologisches Institut der Universität Hamburg, F. Andraschko M.A.)."

zu den Kloakenfunden:

  • Ring, E.:
    Mit blauer Farbe gar lieblich verzieret..., in: Lüneburger Monatsspiegel 1/1992, Jg. 28, Nr. 318, S. 20/21 (Gr. Bäckerstraße)
  • Ring, E.: Die Vertreibung der Hagar, in: Lüneburger Monatsspiegel, Jg. 28, Nr. 314, 3/1992, S. 20/21 (Gr. Bäckerstraße; Glockenhof 1973)
  • (hdr): Alter Müll reicher Bürger, in: LZ, Nr. 99, 47. Jg., v. 28.04.1992, S. 1 u. 5 (betr. Karstadt, Gr. Bäckerstraße)
  • Schwarzott, M.: Kloaken - Schätze der Archäologie, in: LZ-Magazin, Pfingsten 1992 (betr. Am Wüstenort, Grube IV)
  • "Archäologe entdeckt Wertvolles An den Brodbänken", in: LZ, Nr. 182 v. 07./08.08.1993, S. 5 (Sechs erhaltene Gefäße aus Welfenkeramik (13. Jh.) u. einen Schmelztiegel aus dem 17. Jh. aus Kloake)

zur mittelalterlichen Geschichte:

  • (hdr):
    Ausgrabungen Am Sande. Gegenstände aus dem 13. oder 14. Jahrhundert entdeckt. Mit Tonpferdchen Leben am Hof gespielt, in: LZ v. 06.05.1993, S. 4
  • (Meyer, U.):
    Am Sande - Im Sande, in: Lüneburger Monatsspiegel August 1993, Jg. 29, Nr. 331, S. 25
  • Ring, E.:
    Ausgrabungen auf dem Scharnebecker Klosterhof, in: Aufrisse. Mitteilungen des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e. V., Nr. 9, August 1993, S. 19 - 22
  • (as):
    Schatz aus Lüneburgs Untergrund. Archäologische Funde erinnern an die Ilmenau-Schiffer im 17. Jahrhundert. Kostbares Glas entdeckt, in: LZ, 53. Jg., Nr. 186, v. 12.08.1998, S. 1 u. 3
  • (sk):
    Grabungen Im Wendischen Dorfe/Baumstraße. Schätze aus der Kloake, in: Lünepost v. 17.06.1998, S. 5
  • (epd):
    "Untergegangene" Lüneburger Kirche wird erforscht, in: Extra-Tip v. 18./19.04.1998, S. 5

(Zusammenstellung: D. Gehrke M.A., April 2000)

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