Lüneburg - Chronik
7. Lüneburg ab 1945

1948
Immer mehr Flüchtlinge erreichen Lüneburg.
Bevölkerungsanzahlt im Januar: 53.863 / im Dezember: 56.207

1949
Bei der ersten Bundestagswahl führt in Lüneburg die SPD vor der DP und der CDU

1949 - 1955
Am Stadtrandgebiet werden viele Häuser gebaut (Überbevölkerung, Wohnungsnot) U.a. Kreideberg, Zeltberg, Bockelsberg
Eine Abendschule eröffnet die Möglichkeit Schulabschlüsse zu erwerben.

1955
In der Altstadt werden senkungsgefährdete Häuser abgerissen.

1956
Das Kurgelände wird von den Briten geräumt
Lüneburg feiert sein 1000-jähriges Bestehen (13.08.) am 23.09.

1957
Die Umgehungsstraße Reichenbach-, Schießgraben-, Berliner Str. wird fertiggestellt.

1967
Der erste Hochhausblock in Kaltenmoor ist bezugsfertig.

1968
Baubeginn des Elbe-Seitenkanals (bis 1975/76)
Die Bäckerstr. wird als erste zur Fußgängerzone

1974
Die Stadt wird Teil des Landkreises (sie verliert ihre Kreisfreiheit)
Ochtmissen, Häcklingen, Rettmer, Oedeme, Wienebüttel, Alt-Hagen und Ebensberg werden eingemeindet.

1975
Inbetriebnahme des Nordteils des Elbe-Seitenkanals von der Elbe bis Lüneburg.
Am 05. Dezember wird der Lüneburger Hafen eröffnet.
Das Indurstriegebiet Lüneburg -Hafen-Ost entsteht.

1980
Die Lüneburger Saline stellt ihre Produktion ein.

1985
Der Wasserturm wird stillgelegt, die Technik wird verschrottet. Allein der Wasserbehälter bleibt erhalten. Abrisspläne scheitern an den Kosten. Der Wasserturm wird unter Denkmalschutz gestellt, bleibt aber ungenutzt und verfällt.

2000
Im Juni feiert der 1998 gegründete Trägerverein Wasserturm e.V. die Neueröffnung des Wasserturms, der von nun an als Aussichtsturm sowie als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum das öffentliche Leben Lüneburgs bereichert.

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